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Bauanleitung für Wandhängematte


 
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sqeezor



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Beiträge: 81
Wohnort: Brünisried

BeitragVerfasst am: 21.02.2008, 21:52    Titel: Bauanleitung für Wandhängematte Antworten mit Zitat

Liebe foris.
wenn ihr ein bisschen mut und werkzeug habt dann solltet ihr hier reinschaun.

es gibt vieles was man für tiere(katzen) kaufen kann.
es gibt diese sachen in den verschiedensten preisklassen....von pottbillig bis sauteuer.
die qualität ist ebenso verschieden ,denn: alle preisen nur das beste an.
dann immer wieder kommen die zweifel....hmmm mag es meine katze,,,ist es stabil,,, passt die farbe und der stoff usw.
was ist aber wenn man/frau selber was baut ???

bla bla bla
kommen wir zur sache:

was ihr haben solltet: Shocked
bohrmaschine,evtl stichsäge, einige bohrer,schraubendreher,schleifpapier,bleistift, eine handsäge,evtl feilen,papier,nähmaschine,güfeni,fingerhut oder verbands-zeug und viel zeit.

folgende anleitung für eine wandhängematte braucht (vorausgesetzt ihr braucht keine werkzeuge zu kaufen) einige zutaten.
Rolling Eyes
die kosten für diese zutaten sind im folgenden modell ca. 40sfr.


001whm.JPG: 4963 mal Angeschaut, 56.25 KB

001whm.JPG

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Zuletzt bearbeitet von sqeezor am 22.02.2008, 21:49, insgesamt einmal bearbeitet
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sqeezor



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BeitragVerfasst am: 21.02.2008, 21:59    Titel: Antworten mit Zitat

Erste Schritte.

kommen wir zu materialwahl. Smile
ich empfehle schichtholz egal in welcher ausführung.
es gibt hier eine grosse auswahl.
die verarbeitung ist 1. einfacher und 2. das holz (platten) ist frei von verzug.
es ist auch nicht so gefährlich das das holz reisst oder spaltet beim schrauben.
nehmt aber nicht unbedingt das billigste den es soll ja nicht eine trennwand werden für den keller. Embarassed

die folgenden masse müssen nat. nicht 100% übernommen werden.
hier kann jede/r wie sie/er will.

zu bild 2. :
hier seht ihr was gebraucht wird.
die platten kann man leicht beim hobby- oder fachhandel zuschneiden lassen.
die stäbe gibt es per 1m.
deim dübelstab könnt ihr euch entscheiden ob 8mm oder 10mm.
einfach im weiteren verlauf dem anpassen was ihr habt. (8oder10 ICH empfehle 10mm !!)

zu bild 2.1 : Idea
ein beispiel wie die seitenteile gemacht werden können.
wer KEINE stichsäge o.ä. besitzt muss den geraden schnitt wählen.
beim geraden schnitt empfehle ich das auch gleich im baumarkt machen zu lassen.
mit ein wenig freundlichkeit wird das bestimmt klappen.
des weiteren bezahlt man heutzutage ja auch jeden schnitt also kann man auch etwas verlangen !!

zu bild 3. :
die erläuterung wie das rechteck (brett) zugeschnitten wird oder geschnitten werden lassen sollte.

Exclamation
PS: die seitenverhältnisse stimmen auf dem bild nicht da das brett auf dem photo noch 35cm hoch war !!!! also nur auf die masse guggen.

zu bild 3.1 :
wenn keine säge vorhanden ist auch noch gleich die dübel zuschneiden lassen.
den 20mm stab müsst ihr halbieren !!! d.h. 2 gleiche teile ,ist wichtig ,weil im baumarkt gehen 4mm weg vom sägeblatt und falls ihr das zuhause macht werden die breite eurer säge zu staub !!
die 20mm stäbe werden also bestenfalls 49.9 -48.8cm lang (nicht 50cm) und das muss man auch abmessen.

bei den dübeln ist es einfacher:
6x 4 bis 5 cm lange stücke (alle gleich lang)
und 2x min 10cm lange Exclamation
die stäbe und die dübel werden am besten gleich an den schnittkanten rundgeschliffen

zu bild 4. :
nun sollte euer küchentisch so aussehen.
wenn alles mal im haus liegt gehts an die schleifarbeit der kanten.
mit schleifpapier* von grob(60er) bis fein(220er) gehts am besten.
wieviel ihr die kanten schleifen wollt ist eure sache.
(je mehr desto länger dauerts und staubt auch mehr hihi.) Laughing
*falls ihr ne feile im kasten habt gehts nat. auch mit der aber als finish immer noch mit schleifpapier.


WICHTIG: an den seitenteilen die kanten die an die grundplatte kommen NICHT schleifen.
hier dürfen allerhöchstens die "spriessen" weggemacht werden.


002whm.JPG: 4942 mal Angeschaut, 54.74 KB

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BeitragVerfasst am: 22.02.2008, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Zweite schritte:

Der schleifstaub sollte sich inzwischen schön brav niedergelegt haben.
was nun kommt ist für viele bastler/innen wohl das grösste problem:

20mm Löcher bohren !!
nicht das ihr das nicht könnt sonderen eher weil ihr den Bohrer sicherlich nicht zur hand habt.
WAS TUT MAN DA NUN AM BESTEN ???
bohrer kaufen ??? kostet rund 20-40fr. (für 4 löcher zu teuer)
machen lassen ?? JA falls ihr jemanden kennt der auch mit holz zu tun hat (nein nicht der förster)
dann sofort hineilen und lieb bitten......
wenn niemanden gibt bleibt noch die eilpost zu einer schreinerei......gegen ein bisschen trinkgeld und paar aufbauende worte sollte auch das ganz gut klappen.

NULL CHANCE ??? dann bleibt noch die variante von bild nr.7.1

so genug problembehandlung.
ab an die bilder

BILD 5:
hier seht ihr den bohrer den man dazu haben sollte........ mehr dazu ist ja schon gesagt..... ^^

BILD 6:
das bohren oder bohren lassen seht ihr auf diesem bild.
wie dort beschrieben kann man beide seiten zusammen krallen und alles in einem ruck durchbohren.
falls ihr das machen lasst dann BITTE beide teile GENAU anzeichen WO DIE LÖCHER HINKOMMEN !!!
und dies BEVOR ihr beim schreiner oder bekannten auftaucht.....,,, denn es braucht nur eine kleine sache dazwischen zu kommen und SCHWUPPS sind die masse vergessen...... ist immer so !!!!

BILD 7:
wenn alles gut gegangen ist sollte es so ausehen.
hier seht ihr noch ein paar details vom kantenschleifen.
die kanten der löcher KÖNNEN müssen aber nicht geschliffen werden.
falls es bei euch auch so ausehen sollte: HUT AB !!!

BILD 7.1:
ohne den guten 20mm bohrer wird wohl diese alternative herhalten müssen.
wenn ihr im besitz einer LAUBSÄGE seid, dann nehmt diese.
auch hier gilt: genaues anzeichnen ist gefragt !


005whm.JPG: 4890 mal Angeschaut, 33.02 KB

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BeitragVerfasst am: 22.02.2008, 20:52    Titel: Antworten mit Zitat

Drittes Ding:

Was wir nun brauchen sind LÖCHER.
und genau für diese bohrer.
ein bohrerset von 1mm bis 10mm in 1mm schritten wäre hier eine gute sache.
es dürfen auch die billigsten bohrer sein, weil wir brauchen die ja "nur" für holz.


BILD 8:
aha schrauben....welche ??? die kopfform muss "senkkopf" sein.
die länge = 2x plattendicke +20mm
die mitnehmerart !! was ist das ??? das ist die form die besagt mit welchem werkzeug die schraube eingedreht werden kann.
es gibt: SCHLITZ / KREUZSCHLITZ / TORX
nun das ist egal ihr müsst die form nehmen von dem ihr auch das werkzeug habt. klaro oder !?!?

*Dübel:
hier sei vorgesagt: WENN IHR PURE ANFÄNGER SEID nehmt besser eine schraube mehr und basta.

ok??
also nun wie ihr seht einmal die seitenplatten auf die grundplatte stellen und die verteilung darauf nach gut dünken einpassen.
wenns so steht wie ihr es haben wollt die untere kante anzeichnen(nur fein) und zum rand messen
(hier 6cm)
dann vom seitlichen rand her 2cm reinmessen und eine linie ziehen (das ist nun die mittelinie).


BILD 9:
die mittelinie steht ja dann weiter.
anzeichnen der löcher.
die verteilung ist geschmacksache sollte aber ca. bildlich so ausschaun....
(sperrzone beachten weil da darf nix reinkommen sonst isses aus mit den stäben!!!)



BILD 10:
die löcher für die schrauben (und dübel) sind auf der grundplatte gemacht.
jetzt müssen die noch bei den seitenteilen her
eigentlich könnte man auch nur mit einer ahle vorstechen ,ist aber ziemlich riskant, das die seitenteile spalten !!!
darum werden wir hier die löcher auch anzeichnen.


BILD 11:
bohrmaschine anwerfen und los...
denkt daran das ihr bei der grunplatte durchbohren müsst und falls diese auf dem küchentisch liegt....prost !!
also unterlage darunter !!
klartext: die schraubenlöcher (4mm oder 5mm) und die "falls ihr wollt" dübellöcher (10mm) bohren.
darauf achten das ihr die löcher so genau wie möglich senkrecht bohrt.
und wenn die seitensteile noch nicht angezeichnet sind (schrauben) dann macht das jetzt und bohr hier ca. 30mm tief mit einem "schaftdicke minus 1mm bohrer" (hier 3mm).
auch da, so gerade rein wie es nur geht.


BILD 12:
8-ung
auf der HINTERSEITE !!!! der grundplatte werden nun die senkungen für den schraubenkopf gemacht.
wie seht ihr ja.
hier sei darauf hingewiesen das es empfehlenswert ist wenn ihr ein paar reststücke habt.
z.b. von den ecken der grundplatte um zu üben.


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BeitragVerfasst am: 22.02.2008, 20:55    Titel: Antworten mit Zitat

Vierter Teil:

falls ihr KEINE Dübel habt/wollt könnt ihr BILD 13 und BILD 14 vergessen.

BILD 13:
was sie lesen da...sie haben die DÜBEL-herausforderung angenommen,,, POTZ POTZ.
ok. die seitenteile werden mit je zwei schrauben zusammengeschraubt.
sie müssen nicht bombenfest sein.
dann 10mm bohrer zur hand und weiter zu bild 14


BILD 14:
da wir die dübellöcher nicht einfach bis ins nirvana treiben wollen schaun wir hier wie man die bohrtiefen "einstellen" kann.
glaub viel brauch ich da nicht zu schreiben.
und nun zurück zu bild 13 und die löcher gemäss der bohrtiefeneinstellung durch die in der grundplatte vorhandenen löcher weiter in die seitenteile bohren.
so sind wir 100% sicher das sie dann auch passen.
(zu erwähnen: die seitenteile sind ja sicherlich markiert mit A/B oder L/R oder X/Y und die müssen jetzt auch immer zu ihrer seite gell !!!)


wenn das gemacht ist die seitenteile wieder demontieren.
(ooch muss das sein ???? JA ).

BILD 15:
es soll ja eine WANDHÄNGEMATTE werden und um diese auch an die wand zu kleistern brauchen wir noch ein paar LÖCHER mehr.
wie und wo die löcher sein sollen ist egal wichtig ist nur das NUR die schrauben über der mitte das gewicht halten !!!
(ist so vom HEBELGESETZ)
wieviele löcher kommt darauf an WO und WIE die wand beschaffen ist.
(bei beton reichen 3 vollkommen aber bei einer holzwand oder täferwand nehmt besser 4-5 dafür dann aber kleinere schrauben)
macht da mal 5mm rein das geht für die meisten schrauben.
hier werden die löcher auch angesenkt aber nun auf der VORDERSEITE (sichtseite)
gemacht dann weiter....


BILD 16:
nun einfach blindes vertrauen.....
lest das hier durch und lest noch bei bild 17.
dann müss ihr euch entscheiden wie ihr das machen wollt.
ok.??
macht das was auf dem bild zu sehen ist.
falls keine ahle rumliegt geht auch der gute 1.5mm bohrer
8-ung nur etwa 1-1.5cm tief
wenn ihr nicht sicher seit wie tief --->>> klebebandtechnik anwenden für die bohrtiefe.



BILD 17:
Was man hier noch braucht sind 4 hakenschrauben.

wenn ihr nun entschieden habt dann los:

VARIANTE schraubzwinge:
bild 16 nur wegen den massen.
und nun die stäbechen auf der seitenplatte ausrichten und festzwingen.
erst mit 3mm (wenn vorhanden 2,5mm) bohrer NUR DURCH DAS DÜBELSTÄBCHEN bohren.dannach sofort bohrer wechseln und mit dem 1.5mm bohrer 1.5cm tief in die seitenplatte (da der dübelstab ja noch da ist müssen 2.5cm mit der klebeband-technik abgemessen werden.

macht das nat. mit beiden seitenteilen ABER schön nacheinander !!!!

VARIANTE ohne schraubzwinge:
erst die 1.5mm löcher bohren (1.5cm tief)
dann die stäbchen nehmen und die löcher mittig anzeichnen.
nun solltet ihr die stäbchen irgendwie irgendwo festspannen.
idealerweise schraubstock.
so und wer nun hier nicht die gerillten dübelstäbe gekauft hat ist selber schuld.
weil mit dem 3mm (oder eben wenn vorhanden 2.5mm) bohrer werden nun löcher durch den dübelstab gebohrt.
einfach schön sachte dann klappt das.
(noch einmal sei gesagt wenn ihr jemanden kennt der einen bastelraum oder so was hat macht das dort oder bei diese person)
wenn in die hose geht...macht nix ihr habt ja noch restlichen dübelstab.

nun werden die hakenschrauben so tief eingeschraubt das sie A mehr als 10mm rausschaun oder B gerade nicht auf der andern seite rauskommen.
(beim eindrehen immer mit dem finger spüren auf der gegenseite)

nun so ausrichten das die gebohrten dübelstäbchen darauf passen.

fertig.


014whm.JPG: 4870 mal Angeschaut, 19.76 KB

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015whm.JPG: 4870 mal Angeschaut, 36.87 KB

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BeitragVerfasst am: 22.02.2008, 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Fünfter Streich

wollt ihr es zusammen setzen ???

oki doki !!

BILD 18:
keine dübel ?? dann weiter zu BILD 19

bevor das loch nun mit leim gefüllt wird.... erst mal ausblasen mit ehhhmm z.b. trinkhalm.
nun ETWAS leim in das loch ,am besten eine kleine leimraupe und mit einem wattestäbchen oder zahnstocher
kreisförmig im loch verteilen.
jetzt die dübel reinschlagen mit hammer (ming-vasen sind keine gute idee).wenn das bei beiden seitenteilen gemacht ist könnt ihr die seitenteile auf die grundplatte stecken.
auch hier ggf. mit hammer nachhelfen (nicht direkt auf seitenteil ---> unterlage nehmen holzstück oder dicker karton).
hier ist es euch überlassen ob ihr die auch reinleimen wollt.
falls ja ist eine demontage ohne zerstöhrung nicht mehr möglich!!


BILD 19:
schrauben her damit.
die die keine dübel haben hier weiter:
nun erst mal die schrauben ansetzen bis sie 2-3mm auf der anderen seite rausschaun.
dann seite so anstellen das die schraubenspitzen in die dafür vorgebohrten löcher ragen.
(kann man erspüren).

nun erst mal EINE fest ziehen und dann die andern.
nun können die schrauben aber doll fest gemacht werden.


hier für die dübler:
einfach eine schraube nach der andern einschrauben.
die schrauben können jetzt aber doll fest gemacht werden.

ANMERK. bei bild steht da was von den stäben....wir schaffen das auch so.... einfach der reihe nach.


BILD 20:
die seiten sind nun feste dran,also probieren wir einmal die 20mm stäbe durch zu schieben.
wenn nun A: der stab schon tierisch harzt und eckt im ersten loch dann muss mal das loch vergrössert werden.
und zwar mit schleifpapier oder einer halbrundfeile.

(tip: man nehme einen bogen schleifpapier und trenne einen streifen 3-4cm breit und die ganze bogenlänge ab.
dann spannt ein stück dübelstab ((muss einfach 5cm rausschaun)) in die bohrmaschine und wickle das papier in drehrichtung um den dübelstab.
so nun in das loch und maschine starten und im uhrzeigersinn das loch ausschleifen)

wenn nun B: der stab gut durchgeht ab nie und nimmer beim andern loch ankommen will, dann müssen wir nach anweisung auf den bildern vorgehen.
(nicht blind drauflos schleifen bis der stab nur noch ein zahnstocher ist !! schleifen ,probieren, schleifen, probieren usw.
er darf etwas streng gehen wenn er duch das 2te loch geschoben wird ---> ist sogar sehr gut.




BILD 21:
da gibt nich viel dazu zu sagen.
ist nur noch eine detailfoto wo und mit was die stäbe schleifen.
wichtig ist das man rundherum schleift.


018whm.JPG: 4859 mal Angeschaut, 49.48 KB

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019whm.JPG: 4859 mal Angeschaut, 43.46 KB

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020whm.JPG: 4859 mal Angeschaut, 96.78 KB

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021whm.JPG: 4859 mal Angeschaut, 50.85 KB

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BeitragVerfasst am: 22.02.2008, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Sechster Abschnitt:

so und jetzt wirds nocheinmal happig was den schwierigkeitsgrad anbelangt:
die stabsicherung.

BILD 22:
das ist die einfache variante.

* vorweg ist zu sagen das falls die stäbe wenn sie nun durch beide löcher gesteckt werden (auf beiden seiten 1cm rausgugge) ,lose sind
dann müsst ihr vorsichtig vorgehen.

also ihr braucht 2 nägel ca.50mm lang (wenn beide stäbe lose sind 3 nägel) und einen bohrer der mindestens den durchmesser hat des nagels.
so nun den bohrer mal einspannen.


BILD 23:
bohrer in der maschine,fertig los:
besser das loch noch anzeichnen mit stift oder gleich mit einer ahle oder der nagel eine starthilfe drücken.
dann ein loch bohren von oben in die seitenplatte durch den 20mm stab hindurch wieder in die platte.
die tiefe sollte etwa dem nagel entsprechen und noch ein paar mm mehr(ROT).
wichtig ist das falls der stap lose ist,dass dieser gut gehalten wird beim bohren damit er nicht verrutscht.
wenn das loch gemacht ist unbedingt den nagel reinstecken BEVOR aus der andern seite gebohrt wird.
im falle das der nagel ganz lose reingeht einfach den nagel etwas in der mitte krummen damit er etwas harzt beim reinstecken.

warum der dritte nagel ???
falls der hintere stab auchlose sein sollte bei dem das gleiche machen aber nur auf einer seite (das reicht)
wenn ihr mit der bohrmaschine nun nicht gerade von oben herab bohren könnt ist egal das loch darf auch so sein wie BLAU.


BILD 24:
die etwas schwierigere variante ist diese hier:
Mit DÜBELN.
es sieht einfach viel wärmer und schöner aus und ist auch etwas robuster.
wie ihr seht kommt wieder der tiefentrick zur anwendung (das letzte mal).
hier darauf achten da ihr min. 5mm weniger tief bohrt als der dübel lang ist.
der dübel hier 4.5cm lang. also 4cm tief bohren.
auf dem bild ist der 8mm bohrer,ABER nehmt erst einen 6 oder 7mm bohrer (ist besser so).
auch hier gilt den stab festhalten beim bohren falls er lose ist!!!
wenn das 7mm loch gebohrt ist sofort mit 8mm ausbohren.
nun den dübel einmal versuchen in das loch zu stossen,wenns streng geht etwas
am dübel wie gezeigt abschleifen damit er schlanker wird.



BILD 25:
so muss es ausehen nach dem bohren.
wie schon erwänt dübel so anpassen damit er nicht zu fest ins loch gedrückt werden muss.
sonst wird es auch mit der zange auch nicht mehr so gut funktionieren den wieder raus-zu-ziehen.
wenn der erste dübel richtig sitzt auf der andern seite das gleiche spiel.


und nun kommt:

BILD 26:

FERTIG ist die holzkonstruktion.


022whm.JPG: 4848 mal Angeschaut, 38.33 KB

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023whm.JPG: 4848 mal Angeschaut, 28.78 KB

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024whm.JPG: 4848 mal Angeschaut, 57.02 KB

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025whm.JPG: 4848 mal Angeschaut, 68.21 KB

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026whm.JPG: 4848 mal Angeschaut, 16.59 KB

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BeitragVerfasst am: 22.02.2008, 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Siebter Anlauf:

SO BIS HIERHER KONNTE ICH PRAHLEN UND PROTZEN WIE DAS GEMACHT WIRD !!!

WAS JETZT KOMMT IST "MANN AN DER NÄHMASCHINE".


ich werd mich nun mit geprotze etwas zurückhalten und nur noch MEIN bestes NÄHVERSTÄNDNIS zu buche geben.


BILD 27:
schnittmusterdaten müssen nun her!!
was wichtig ist seht ihr auf dem BILD.
messen und auf zettel kritzeln.


BILD 28:
1.
klaro ein blatt papier so gross das das SCHNIMU drauf platz hat.
(ich hab schon gesehen das in so nähheften wie backpapier drinne ist ABER ist mir zu filigran.)

2.
dann die zetteldaten plus das andere wichtige mal so aufzeichnen.
am besten so wie auf dem BILD.
(wenn ihr wollt das die matte richtig "durchhängt" dann müsst ihr die breite
der 20mm stäben um ca.1-2cm verlängern "sprich breiter machen als gemessen d.h. statt 36cm z.b. 38cm").

3.
schere her und schnippel-di-schnipp.
und einmal kontrollieren ob das mit den stäben und überlappungen gut kommt.


BILD 29:
wenns passt das ganze auf ein stoffstück übertragen.

STOFF ??? ja Stoff !!
den muss man ja auch noch kaufen aber nicht irgend einen !!

ich hab hier JEANSSTOFF genommen weil der in LÄNGS- UND QUER- richtung zugfest ist.
warum komm ich später noch dazu bei meinen STOFF 1x1.

also übertagen,ggf. mit stoffmalstift anzeichnen und ausschneiden.
die faltkanten auch übertagen !!



BILD 30:
NICHT LACHEN. Laughing

nun das ganze so einlappen das die faltkanten immer noch schön unten sind.
am besten mit den stäben einfalten und gleich markieren.
nun mit stecknadeln (güfeni) zusammenheften.
wenn das gemacht ist ca. 1cm vom stoffrand (LAPPEN) annähen.
ich mach ZICK-ZACK.
weiss nicht ob das andere besser wär mir gefällts und es hält.
(wer nicht ein nähprofi ist der muss wissen das man/frau am anfang der naht ca.1cm vorwärts dann wieder 1cm. zurück und erst jetzt
die ganze länge nähen und beim nahtende wieder ca.1cm rückwärts nähen --->> hat mir meine frau so gesagt, leuchtet aber ein, sonst muss das ja noch vernäht werden).

jetzt sollt es wie auf dem bild aussehen.



BILD 31:
nun ist mal ein euphorischer test angesagt:

BILD guck !! Shocked

hält und gut.

also wieder wegnehmen (erst dem Busili beibringen das es noch nicht fertig ist).


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BeitragVerfasst am: 22.02.2008, 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Achter Zug:

BILD 31.1:
meine stoffwahl für den "wohlfühlüberzug".
teddy shagi ist der handelsname.

ist schön und in 5farben erhältlich.
beige,hellbraun,braun,grau,schwarz.


Tom warum dieser aufwand mit stoffen ??!
erst jeans und jetzt noch den teddy ginge doch einfacher
schliesslich liegen da ja katzen drinn und nicht elefanten :
ja stimmt.

ABER:
der bezug sollte doch etwas länger hinhalten als ein jahr oder ??!!


hier meine begründung:


STOFF 1x1


BILD 31.2:
die meisten dekorstoffe (ca.99%) haben eine feste und eine elastische zug-richtung.
wenn nun eine matte mit gleich festen zugstabilen richtungen gemacht werden soll dann braucht man 2lagen.
die 2 lagen müssen A 90 grad gedreht UND B seitenverdreht (oben/unten) zugeschnitten werden.
ich hab das einmal gemacht aber hossa da muss man aufpassen wie ein "häftlimacher" sonst ist es garantiert
verkehrt !!!!



BILD 31.3:
so erkennt man die zugrichtungen besser.


und wenn ihr nur eine lage nehmen wollt dan schaut weiter was passiert:


BILD 31.4:
zur anmerkung:
die zugkräfte meiner finger auf dem bild ensprechen etwa der hälfte der
einer katze die wenn sie friedlich schläft und erwacht,
weil es futterzeit ist und nun freudig aufspringt !!!!.
(humor muss sein).

das verstrecken des stoffen wäre ja nicht ganz so schlimm wenn dabei die eingewebten dekorfasern
nicht einreissen würden,was nat. später zu fuseln beginnt und nach einer weile
kahle stellen hergibt bevor die bösen löcher kommen.
und danach ists aus mit der schönen matte.
(hier spreche ich aus erfahrung)


ich glaube das bild sagt genug.


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BeitragVerfasst am: 22.02.2008, 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

Neuntes Kapitel:

ob ihr nun überzeugt seid oder nicht ist egal.
weiter geht es bei mir SO:

BILD 32:
also der dekorstoff ist an der reihe:
am besten mal das bild betrachten und ???.
gemacht ?? ok.
das mit den massen ist wieder so eine sache....die einfaltungen müssen so gewählt das sie
das bereits genähte um min. 5mm überdecken.
rechts die gelb linie besagt das ich da noch etwas vom jeanslappen abgeschnitten habe
(die naht liegt ja weiter zurück).

am besten so machen wie auf dem bild mit der bereits genähten STARKTOFFEINLAGE.
die linien kann man mit einen wasserfest-filzer machen.
(stoffmalstift eignet sich bei dem stoff nicht wirklich weil man zuviel druck braucht und der stoff sich immer wieder verzieht).


BILD 33:
hier zu erkennen die aufzeichnung auf den teddystoff.
und das ausschneiden.


BILD 34:
ab zum frisör
der teddy ist ein arger fussler und zum nähen ist das ganz und gar nicht praktisch.
darum: weg mmit den fusseln und "Langen haaren" und losen zotten.


BILD 35:
ja nun geht es zaggig !!
heften mit stecknadeln ist wieder an der reihe.
zuerst die seiten-lappen mit den holzstäbl-ausschnitt und dann den rest.
so anpassen das die übergänge wunderbar-wunderschön werden.
schön brav den nummern nach.
UND vorsicht finger.....die nicht heften.


BILD 36:
so wenn alles gegüfelet (geheftet) ist sollte es etwa so aussehen.
(die strichlinie zeigt die unsichtbare kante des seitenlappens).


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BeitragVerfasst am: 22.02.2008, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zehnte Endrunde:


BILD 37:
die männerunheimliche maschine im hintergrund lässt es erahnen.....
NÄHEN zum letzten.
wir beginnen mit den seiten.
hier müssen wir UNTER dem längslappen anfangen
(aber nicht zuweit weil der stab sonst nicht mehr durchpasst)
siehe bild: und alles klaro oder.
(falls es euch nicht so einfach ergehen sollte den stoff
unter das "füssli" zu bringen dann: geht es euch wie mir)


BILD 38:
hier der ganze nähablauf:
1 und 2 gehen noch ganz gut aber bei 3 und 4 .........
hossa da kommt am anfang und ende noch eine teddylage mehr dazu von den seiten
und hier wirds echt eng unter der maschine......das ist dann auch die stelle
wo die nadeln brechen wollen.

ach ja die vergrösserung zeigt wie der anfang und ende der naht beschaffen sind


BILD 39:
PUhhhhh
geschafft.
nun noch die fädeli wegschnipseln.


hier einmal den stoff max. 10sec. an die wange drücken um ein gefühl zu bekommen wie gemütlich
es unser schnurrli haben wird.
(wenn ihr das länger macht läuft ihr gefahr
das gute stück unmontiert ins bett zu nehmen !!!).



BILD 40:
Anziehen:
schaut euch das bild an und macht es so wie beschrieben.
eigentlich sollt das ja längst klar sein.


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BeitragVerfasst am: 22.02.2008, 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

DAS FINALE:

Was gibts da noch zu sagen ???
ich denke nichts.....
ausser:

Danke das ihr die mühe genommen habt diesen endlos-weilenden bastelroman

Tom`s matten kurs
zu lesen und studieren.

Fragen ???
was ihr habt noch fragen...das kann nun echt nicht sein oder.... naja vielleicht ja doch
fragen könnt ihr hier keine stellen....falls doch was brennt einfach ne PN....

ich danke herzlichst
euer katzenschreiner tom


041whmz.JPG: 4789 mal Angeschaut, 138.61 KB

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