Raubtierfütterung als neues Hobby?

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minna
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Raubtierfütterung als neues Hobby?

#1 Beitragvon minna » 16.08.2015, 14:06

Huhu zusammen
Ich habe seit März eine Katze (Ronja, ca. 10 Monate alt, 2,8 kg) und seit 3 Wochen noch zwei kleine als Gspänli dazu (ca. 12 Wochen alt, Baghira, beinahe schon so gross & schwer wie Ronja und Zora, zwar aus dem selben Wurf aber nur halb so gross & schwer).

Ich füttere eigentlich seit Anfang die hier empfohlenen Sorten von Zooplus (Macs, Granatapet, Feringa, und wenig Applaws Trockenfutter als Bettmümpfeli). Ronja war schon immer etwas kompliziert, manchmal hat sie alles auf einen haps gegessen, manchmal nur drei Bissen und hat es stehen lassen bis sie dann zwei Stunden später alles aufgegessen hat. Das war ja auch kein Problem, es war ja keine andere Katze da, die ihr Futter wegessen konnte.
Nun sind aber die beiden Kleinen hier und ich verbringe ca. 2 Stunden pro Tag damit meine Katzen zu füttern uns die dabei zu überwachen :a6

Das läuft in etwa so ab: Ich mache das Essen für Zora zurecht und gebe ihr zuerst, auf dem Fenstersims, weil sie da geschützt ist vor den anderen und in Ruhe essen kann. Sie ist toootaaaal langsam, hat ca. eine 4telstunde nur an 40g Futter und manchmal isst sie nicht mal das fertig.
Dann mache ich das Essen für Baghira und Ronja bereit, während Baghira schreiend in der Küche steht. Dann kriegen Baghira und Ronja gleichzeitig ihr Futter. Im besten Fall hat Ronja Lust zu essen und ich habe 2 Minuten Ruhe, nämlich bis Baghira seine Ration (ohne zu kauen) runtergeschlungen hat. Und dann geht's los... er rennt zu Ronjas essen, drängt sie weg und will ihr ganzes Futter auch noch verspeisen, oder er versucht dasselbe bei Zora. Manchmal kann ich ihn etwas ablenken in dem er einzelne Trockenfutter "Bölleli" zugeworfen kriegt, aber das funktioniert auch nur bedingt. Meist endet es dann damit dass ich ihn am Boden festhalten muss bis die anderen beiden gegessen haben :(
Ach ja, in ein anderes Zimmer bringen geht auch nicht, da schreit er dann und da Ronja ihre Mutterinstinkte an den Kleinen auslebt kann sie dann gar nicht mehr essen bis er wieder draussen ist :a19

Ronja ist momentan nicht mal 100g Nassfutter am Tag, auch wenn ich es ihr dann später auf den Fenstersims draussen stelle wo nur sie hinkommt und Baghira würde dafür alles essen was er irgendwie kriegen kann und terrorisiert die anderen beiden richtig :(

Ich habe also eine unterernährte Mini-Zora (sie kam schon unterernährt zu uns und sie nimmt einfach nicht zu), einen Fressrowdy und eine unmotivierte Esserin...

Habt ihr mir Tips? Ich liebe ja meine Katzen alle drei aber 2 Stunden pro Tag beim Essen zuschauen, ständig "die Böse" spielen müssen und Baghira am Boden festpinnen... das möchte ich eigentlich nicht zu meinem neuen Hobby machen. Lieber würde ich daran arbeiten die Kleinen etwas zutraulicher zu machen und mit allen friedlich Zeit verbringen.
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LeoCor
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Re: Raubtierfütterung als neues Hobby?

#2 Beitragvon LeoCor » 16.08.2015, 18:38

Ich habe hier im Forum schon von SureFeed Futterautomat gelesen, wenn deine Büssi gechippt sind waere dies evt eine loesung. Ein Beispiel ist hier
http://www.zooplus.de/feedback/shop/kat ... ige/475256
Aber mit google findest auch andere
Gruss von Prinzessin Caya, Son Altesse Corry, Prinz Yassa, "Sternenkatze" Malibo und die 4 Meeris :-)

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Re: Raubtierfütterung als neues Hobby?

#3 Beitragvon Fleur » 16.08.2015, 21:02

Vielleicht muss Baghira mehr zu fressen bekommen, damit er satt wird und die anderen nicht terrorisiert.

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Re: Raubtierfütterung als neues Hobby?

#4 Beitragvon Clothilde » 17.08.2015, 05:38

Kater fressen generell ca 1/3 mehr als Katzen, es macht Sinn Bagheera mehr zu geben als den Katzen. Und sonst: surefeed. Richtig Ruhe habe ich bei meinen (2 Katzen, 1 Kater) auch erst rein gebracht, seitdem sie wissen, dass es ausser in ihrem programmierten Napf nix gibt.
Liebe Grüsse,

Annette mit Caruso, Brownie, Jinny und Linda
Stay strong, Waitukubuli!

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Re: Raubtierfütterung als neues Hobby?

#5 Beitragvon muscipulaa » 19.08.2015, 21:55

Also Kitten essen teilweise extrem viel. Ich würde sie dreimal füttern. Mein Herr Nilsson hat bis zu 400g frisch Fleisch am Tag gefressen. Er ist aber nicht dick geworden. Heute frisst er normale Mengen.
Ich würde sagen "schöpfe" deinem Vielfrass nach, so wird er von dir mehr verlangen und lässt die anderen in Ruhe. Die lernen schnell.
Bild Herr Nilsson, Timmy und Mailin

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minna
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Re: Raubtierfütterung als neues Hobby?

#6 Beitragvon minna » 23.08.2015, 22:09

Vielen Dank für all eure Tips! Das mit dem Surefeed muss ich mir mal anschauen... das wäre evt eine Lösung, wenn es sich längerfristig nicht bessert. Im Moment versuch ich's wohl einfach mal noch mit mehr füttern.
Ich hab jetzt auch was neues angefangen was teilweise funktioniert, wir spielen "Trockenfutter-Fangis" :a4 Da jagt er dem Trockenfutter hinterher und ist beschäftigt bis die anderen gegessen haben. Und wir haben gleich noch ein bisschen zusammen gespielt. Die vorherigen Massnahmen waren nämlich leider nicht gerade sehr Beziehungsfördernd :a36

P.S. Sorry für die späte Antwort, irgendwas funktioniert bei meinen Benachrichtigungen nicht und ich hab gar nicht gesehen das ich sooo viele liebe Antworten erhalten habe!

lg minna
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