Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

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groesi
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Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#1 Beitragvon groesi » 18.02.2016, 13:31

Liebe Alle

Irgendwie bin ich seit gefühlten 100 Jahren nicht mehr aktiv in diesem Forum. Bin zwar immer mal das Einte oder andere Mal kurz "drin" gewesen und hab ein bisschen gelesen, aber aktiv war ich wirklich nicht mehr.
Ich möchte dies mit diesem Thema, welches ich mir selber "aufgebürdet" habe, ändern.

Zur Vereinfachung meinerseits werde ich jeweils ein Pdf hier reinstellen mit meinen Erfahrungen, ein Tagebuch oder so ähnlich halt.

Würde mich freuen, wenn Ihr mal hinein schaut und mich mit Tipps oder guter zu-sprache (das werde ich sicher brauchen) unterstützen könntet.

In diesem Sinne, die Arbeit hat begonnen.
Dateianhänge
Futterumstellung Tagebuch.pdf
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Clothilde
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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#2 Beitragvon Clothilde » 18.02.2016, 19:31

Salü Grösi,

da geht mir die Hutschnur hoch wenn ich das von den Steinen lese - das ein Kater Steine hat kommt in einer Praxis häufig vor, das muss man doch erkennen! Da hätte Dein Shanesh im schlimmsten Fall deswegen sterben müssen :-(
Es macht Sinn, den Katzen das Futter nicht zur Dauerverfügung hinzustellen, in der Natur haben sie's ja auch nicht. (Ausser sie klauen in der Nachbarschaft wie mein Fäulein Jinny).
Bin gespannt, wie es bei Dir läuft!
Liebe Grüsse,

Annette mit Caruso, Brownie, Jinny und Linda
Stay strong, Waitukubuli!

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groesi
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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#3 Beitragvon groesi » 19.02.2016, 08:07

18.02.201 Zweite Tageshälfte
Wie vermutet, war Suresh äusserst «zutraulich», sprich er lies mich keine 5 Minuten in Ruhe und hat um Futter gebettelt. Aber ich habe standgehalten und um 17:30 Uhr gab’s wieder Futter und um 18.00 Uhr waren die Teller wieder weg. Sie haben nicht wirklich alles gefressen, von den 200 Gramm waren noch rund 50 Gramm übrig. Diese habe ich dann entsorgt. Früher waren es von 300 Gramm Futter, 200 Gramm welches ich weggeworfen habe, was für eine Verschwendung.

Anschliessend ist mir aber ein Fehler in meiner Planung aufgefallen…… 3 Malzeiten am Tag, 2 hatten sie, wann ist dann die nächste? Grübelgrübel, ich habe zwar einen Futterautomaten, aber der schliesst sich nicht mehr. Einmal offen, bleibt er auch so. Haben uns dann entschieden, ein Fummelbrett mit Trockenfutter hinzustellen, was für die Nacht gereicht hat.

Hab mich schon hinterfragt, wann ich die Fütterungszeit machen soll. Was ich nicht wollte ist, praktisch mit dem Futterautomat füttern. 6 Uhr morgens, 14 Uhr Nachmittag, 22 Uhr Nachts, passte mir überhaupt nicht. Hab dann hier im Forum gelesen, dass viele am Morgen Futter geben und dann wieder abends. So kann ich meine Futterzeiten, welche ich früher hatte, beibehalten. Also 6 Uhr Morgens und 17:30 Uhr abends wenn ich von der Arbeit heim komme. Futterautomat für 24 Uhr nachts oder so.

19.02.2016 Tag 2:
Um 06:00 Uhr Futter gegeben und 30 Minuten später wieder entfernt. Retour: von 200 Gramm sicher an die 150 Gramm. Offenbar war das Fummelbrett mit Trockenfutter überladen, denn wirklichen Hunger hatten die Jungs heute Morgen offenbar nicht. Aber ich hab das Futter nicht weg geworfen, sondern werde es heute Abend nochmals geben.

Da ich heute eh in zum Fressnapf muss, werde ich mich um paar Futterautomaten umsehen, mal schauen. Und, was ganz neu ist, ich muss «rechnen» wieviel pro Katze Defu Futter bekommt, damit ich mal so eine Wochenration einkaufen kann.

Sitze nun gut 30 Minuten am Computer und suche einen Fressautomaten, der sich öffnet UND schliesst.... Offenbar gibt's den nicht. Vielleicht nutze ich einfach noch die vorhandenen und gebe nicht soviel Futter rein? Irgendwie hab ich das Gefühl, dass das kontraproduktiv ist, weil sie ja dann wieder Zugang zum Fressen haben bis ich aufstehe..... Muss mir das noch überlegen.
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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#4 Beitragvon groesi » 20.02.2016, 08:08

19.02.2016 Zweite Tageshälfte
Habe um 16:30 das fressen gegeben, da sie wirklich am Morgen kaum was gefressen haben. Habe eine 200 Gramm Dose Huhn sowie der Rest Gans von Morgen in Total 4 Teller angerichtet. Die drei haben wenig gefressen vom Huhn, Gans haben sie ganz weggelassen. Ich vermute, pro Katze wurde 1 – 2 Suppenlöffel Futter gefressen, nicht mehr. Nach 30 Minuten wieder weggeräumt. Mein Freund meinte, wir sollen nochmals ein wenig Trockenfutter für die Nacht geben, was mich nicht besonders freute, aber wir es doch so gemacht haben. Im Fummelbrett natürlich, nicht einfach so auf dem Teller.

Suresh hat uriniert, zum Glück habe ich es sehr schnell gesehen und konnte es aufwischen, bevor der Parkett Schaden nahm. Ich nahm es ihm nicht übel, war ja darauf vorbereitet.


20.02.2016 Tag 3
Um ca. 4 Uhr morgens habe ich dann Suresh gehört, wie er begonnen hat zu miauen. Bin aber erst um 05:30 aufgestanden, so wie normal unter der Woche. Eine 200 Gramm Dose Huhn gegeben. Suresh und Chandra haben 2-3 Suppenlöffel voll gefressen, Rishi nichts. Nach 30 Minuten der Rest entsorgt. Schätzungsweise so an die 90-100 Gramm, also fast die Hälfte.

Zuerst habe ich mir Sorgen gemacht, wegen der ganzen Umstellung und so und weil so doch so wenig fressen. Auch habe ich mich Gedanken gemacht, was ist, wenn die das Futter gar nicht mögen? Musste aber feststellen, dass wegen dem Futter «mögen» ich mir 6 Jahre Gedanken gemacht habe und so praktisch wieder in mein altes Verhaltensmuster abzurutschen drohe. Auch die Menge, welche die Katzen zu sich nehmen, nicht wirklich viel ist. Was ja natürlich ist, früher hatten sie 24 Stunden Futter zur freien Verfügung, also warum satt fressen, wenn es immer zur Verfügung steht?

Das Verhalten der Jungs ist verschieden. Gestern hat Rishi die Sau raus gelassen, sprich er hatte Hunger. Was mich hingegen überrascht ist, dass beim Fummelbrett (welches mit Trockenfutter bestückt ist) sehr harmonisch zu geht. Selten gesehen, dass die drei so nahe beisammenstanden ohne dass es ein Gefauche gab. Interessant zum Sehen.
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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#5 Beitragvon groesi » 21.02.2016, 08:12

20.02.2016 Zweite Tageshälfte
Wenn der Hunger kommt, wird Suresh zur Kuschelbombe. Hab in den 6 Jahren noch nicht oft erlebt, dass er schnurrt und köpfelt und «du darfst mich jetzt ein bisschen streicheln». Freundlich wie ich bin streichle ich ihn natürlich mit Freude, erkläre ihm aber auch, dass es trotzdem nichts zu fressen gibt. Interessant zu sehen ist, dass Rishi sich tagsüber eher ruhig verhält. Ok, er hat auch mehr «Reserven» als die beiden anderen aber trotzdem. Wenn es dann langsam Zeit wird, dann läuft er zur Feuerwehrsirene hoch. Heute gab es um 17:00 Uhr fressen. Es gab 200 Gramm Dose Gans. Suresh und Chandra haben sich ihre Mägen gefüllt, Rishi nicht. Zwei- dreimal die Zunge hereingesteckt, fertig. Habe ich natürlich gar nicht gern gesehen, wie kann man auch nur so ein Dickschädel sein. Lieber Hungern, als etwas essen was ich nicht will. Ist sicher ein Widder, ich weiss wovon ich spreche. Nun, nach 30 Minuten war das ganze wie immer vorbei, Teller eingesammelt. Die Resten…. Ich würde schätzen sie (Suresh und Chandra) haben gut ¾ der 200 Gramm Dose gegessen. Der Rest habe ich weggeworfen.

Znacht...Mein Freund meinte, wir könnten um 23:00 Uhr noch was Nassfutter geben, ein Rind diesmal, damit Rishi vielleicht auch seine Freude daran hat. Fand die Idee super, also 200 Gramm Rindlidose aufgemacht und…. Nix nada, monsignore will nicht fressen. Mein Freund Michi: Komm, wir heben noch was Trockenfutter darunter. Gesagt getan und Schwuppes, weg. Alle Jungs haben gefressen und allen voran Rishi. Ok, nicht ratzeputze alles, aber fast. Mit Erleichterung ab ins Bett.


21.02.2016 Tag 4
Heute Morgen um 6:30 aufgestanden, Fressen gegeben, 200 Gramm Gans. Pro Teller je 2 Trockenfutterkörner zerrieben (manchmal bin ich lernfähig) den Jungs hingestellt. Suresh und Chandra haben gefressen wie die Grossen, Rishi ist nicht mal in die Nähe der Teller gegangen. Grrr!! Ich also zum Rishi, hochgehoben, gestreichelt, nach hinten zum Teller gelaufen und vor dem Teller hingestellt. MMMMMMMMM Feiiiiiiiiiin, gesagt und …. Mampfmampf. Unglaublich. Ok, er hat sicher das Trockenfutter gerochen aber er hat viel gegessen, was mich freut. Resten für heute, ca. ¼ der 200 Gramm Dose. Futter wieder weg nach 30 Minuten und heute Abend dann wieder. Sicher mit Trockenfutterbrösmeli.

Eigentlich hätte ich die Jungs wiegen sollen, damit ich so eine kleine Ahnung habe wieviel sie an Gewicht verlieren und so. Warum kommen einem solche Ideen immer zu spät? Mal schauen ob ich die beiden Bengis einfangen kann und wiegen kann .
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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#6 Beitragvon groesi » 22.02.2016, 09:39

21.02.2016 zweite Tageshälfte

War das wirklich eine gute Idee, das mit dem Futterumstellen? Fressen sie nicht so viel, weil sie es wirklich nicht mögen? Bin ich auf dem richtigen Weg? Das sind zur Zeit die Fragen, welche ich mir stelle. Suresh macht mir eigentlich am meisten Freude, der, der immer so „mäkelig“ war. Er frisst nicht viel, aber er frisst wenigstens. Chandra, der immer gefressen hat, egal was ich ihm hinstellte, wird mehr und mehr zum Abstinenzler, aber auch er frisst, nicht viel, aber wenigstens etwas. Rishi, der hat einen Dickschädel, unglaublich.

Bei der Fütterung um 17:30 Uhr hat er nichts, aber auch gar nichts angerührt. Obwohl ich Trockenfutter zerbröselt hatte und darüber gestreut habe. Bei der „Nachtfütterung“ haben wir nur Trockenfutter gegeben, damit er wenigstens was frisst. Das Defu Futter hat eine Mengenangabe, wonach ich für 3 Katzen rund 900 Gramm pro Tag verfüttern müsste. Zur Zeit liegt die Menge eher in der Hälfte.


22.02.2016 Tag 5
Heute Morgen hat Rishi nichts gefressen, Suresh und Chandra ein bisschen. Von den 200 Gramm hab ich rund 100 Gramm wieder entsorgt. Habe mich entschlossen, solange die Umstellung andauert, jeweils eine frische Dose zu öffnen, damit alles immer gleich riecht. Ab heute bin ich wieder bei der Arbeit, was heisst ich bin mir nicht sicher, ob ich täglich das „Tagebuch“ nachführen kann. Werde um 17:30 zuhause sein und hoffe, dass die Jungs genug Hunger haben, dass die richtig „zulangen“.
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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#7 Beitragvon groesi » 23.02.2016, 08:24

22.02.2016 zweite Tageshälfte
Zur Fütterung um 17:30 Uhr kann ich nicht viel sagen, da ich sie nicht durchgeführt habe. Michi hat eine 200 Gramm Dose Rind gegeben, offenbar hat Rishi (!) und Chandra gefressen, Suresh nur ein bisschen. Resten von den 200 Gramm, vielleicht ein Kaffeelöffel voll, mehr nicht. Hat mich riesig gefreut, vor allem für Rishi.

Bei der Fütterungszeit um 22:00 Uhr hat Michi wieder Trockenfutter runter gemischt, damit sich alle Satt fressen oder zumindest etwas essen. Ist auch in unserem Sinn, da das Stimmorgan von Suresh, wenn er hungrig ist, sehr voluminös sein kann. Und wenn dann noch 03:00 Uhr morgens, dann kommt das noch lauter heraus.


23.02.2016 Tag 6
Heute Morgen wieder Gans gegeben. Suresh hat seinen Teil gefressen. Ich muss ihn unbedingt mal wiegen damit ich weiss, wieviel er eigentlich fressen müsste. Suresh wiegt weit weniger als 7 kg, also wären 300 Gramm Futter für ihn total falsch. Werde das heute Abend machen, nun aber zurück zur Fütterung. Eben, Suresh hat gefressen, Chandra und Rishi nichts. Es sieht so aus, als hätten wir einen Gänse-Liebhaber und zwei Rind-Liebhaber, werde das bei der Fütterung heute mal testen, wenn ich 200 Gramm Rind öffne und eine 100 Gramm Gans Alu Dose.
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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#8 Beitragvon groesi » 24.02.2016, 09:04

23.02.2016 zweite Tageshälfte
Gestern hatte ich das erste Mal das Gefühl, auf dem richtigen Weg zu sein. Alle drei haben gefressen. Hatte 200 Gramm Dose mit Rind, sowie eine 100 Gramm Schale mit Huhn geöffnet. Das Rind war innert kürzester Zeit weg, das Huhn nicht.

Zum Znacht gab es 200 Gramm Dose mit Huhn, welches praktisch alles gefressen wurde. War ein richtig erfolgreicher Tag.

24.02.2016 Tag 7
Hatte eine Dose mit 200 Gramm Huhn hingestellt. Suresh und Chandra haben gefressen, Rishi nichts. Ich muss endlich meine Katzen wiegen, jeden Morgen fluche ich mit mir, weil ich es wieder bis am Abend vergesse.

Irgendwie ist die Situation entspannter zu hause, seit wir die Fütterung umgestellt haben. Ok, wenn Rishi Hunger hat ist es vorbei mit der Ruhe, aber sonst sind alle sehr ruhig und gelassen. Interessanter Nebeneffekt. Gebisselt hat Suresh auch schon lange nicht mehr, hoffe dass das so bleibt.
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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#9 Beitragvon groesi » 25.02.2016, 08:19

24.02.2016 zweite Tageshälfte
Ich kam gestern Abend mit frohen Mutes nachhause, 200 Gramm Dose mit Rind aufgemacht, hingestellt und dann kam die Ernüchterung. Nur Chandra hatte gefressen, dafür aber sehr reichlich. Von den 200 Gramm hat er rund 150 Gramm gefressen, Suresh die restlichen 50 Gramm, Rishi nichts. Ernüchterung deshalb, weil am Vorabend um 17:30 Uhr alle gefressen hatten und ich dachte, das ist es, jetzt kommt alles gut. Falsch gedacht. War genervt, dafür hab ich daran gedacht, endlich meine Katzen zu wiegen.

Suresh 4.7 kg
Chandra 6.9 kg
Rishi 6.6 kg

Suresh und Rishi kann ich gut wiegen, auf den Arm und hopp auf die Waage inklusive mir, mein Gewicht abziehen und fertig. Chandra ist überhaupt nicht geneigt, sich hochheben zu lassen, ausser er will es. Das kommt vielleicht 2-3 Mal im Jahr dazu, klar zu wenig um sein Gewicht zu prüfen. Mein Freund war gestern auch nicht wirklich charmant, als ich von allen 4 (der 4te bin ich) das Gewicht niederschrieb. Er meinte, ich sei sicher schwerer als was ich hier geschrieben habe…. Wie Charmant Männer sein können.

Zum Znacht gab es Gans, gemäss meinem Freund haben alle gefressen. Dann später noch je eine Handvoll Trockenfutter, was mir persönlich nicht wirklich Freude bereitet. Mein Freund meint, er müsse schlafen in der Nacht (Stress im Geschäft) und Suresh kann, wenn er Hunger hat, wirklich nerv tötend sein.


25.02.2016 Tag 8
Heute Morgen habe ich fast alles weggeworfen. 200 Gramm Gans gegeben, niemand hat gefressen. Chandra vielleicht ein zwei Häppchen, Suresh auch in etwa so viel, Rishi nichts. Ok, unter der Woche hab ich halt nicht wirklich die Zeit, um 30 Minuten von dem Teller zu stehen und schauen, wer wieviel frisst, das gebe ich zu. Zeit ist kostbar am Morgen.
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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#10 Beitragvon michaela » 25.02.2016, 09:09

groesi hat geschrieben:Rishi 6.6 kg



:lach :lach :lach


odin 5.2 nanaimo 5 :mrgreen:


:m2


:lach
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durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen.
E.M. Hemingway

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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#11 Beitragvon groesi » 25.02.2016, 10:09

Rishi hat dafür mehr Fell und die stärkeren Knochen, er ist nicht dick! :oops:
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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#12 Beitragvon groesi » 26.02.2016, 08:27

25.02.2016 zweite Tageshälfte
Hatte nach der Arbeit noch einen Termin und war so gegen 18:00 Uhr zuhause. 200 Gramm Gans aufgemacht. Chandra frisst, Suresh ein wenig, Rishi wieder nicht. Hab mich dann auf den Boden gesetzt und dem ganzen zugeschaut. Rishi hat geköpfelt, sich auf den Boden geworfen, auf den Rücken hin und her und ich hab ihm gesagt, sorry. Esse das was du jetzt hast oder später wieder zum Znacht, es gibt nichts anderes. 10 Minuten später hat auch er dann gefressen. Hört sich sicher komisch an, aber es war noch sehr entspannend, am Boden zu sitzen und zu zuschauen, wie die Jungs fressen. Chandra und Suresh gingen immer mal wieder weg, kamen dann 3-4 Minuten später dann wieder um wieder zu fressen. Nach irgendwie 35 Minuten oder so waren die Teller leer und zumindest etwas in den Bäuchen. Es kehrte Ruhe ein, alle haben sich hingelegt… die Katzen natürlich.

Um 21:30 Uhr hat es Znacht gegeben. Da meine Futterlieferung gestern gekommen ist (http://www.katzenmarkt.ch/nassfutter/defu/) hatte ich eine neue Sorte zur Auswahl: Lachs. Kam nicht wirklich gut an und Suresh hatte heute Morgen Durchfall.

26.02.2016 Tag 9
Heute Morgen hat es Huhn gegeben und es haben alle gefressen. Rishi braucht einfach noch etwas länger als die anderen beiden. Habe zwar am Morgen nicht die Zeit zum beobachten wie am Abend, aber ich habe gesehen dass Rishi dann sich auch noch überwinden konnte und gefressen hat. Reste hat es praktisch keine gegeben.

Wie bereits hier schon geschrieben, haben wir nun folgende Geschmäcker zum verfüttern: Gans, Huhn, Rind, neu jetzt Lamm, Lachs und Truthahn, alles Defu. Nun bin ich verunsichert, ob ich da nicht wieder ein Fehler gemacht habe, sprich zuviel Geschmäcker. Hätte ich bei den "Grundsorten" bleiben sollen? Hätte eh vor gehabt, Truthahn Lamm und Lachs selten zu verfüttern, da nur in 100 gr. Schälchen.... Mach ich da was falsch? Wer kann mir das beantworten?
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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#13 Beitragvon groesi » 28.02.2016, 09:14

28.02.2016 Tag 12
Zusammenfassend kann ich nichts Neues berichten. Es gibt gute Fütterungen, welche praktisch alles gefressen wird und handkehrum dann wieder solche, wo die Teller praktisch unberührt bleiben. Es sind auch nicht immer die gleichen Futtersorten welche sie verschmähen. Mal Gans, mal Huhn, mal Rind. Ich hatte mal einen Rückfall als Rishi nichts fressen wollte und ich ihm etwas Gutes tun wollte. Hab ihm ein Lamm gegeben, er einmal geschnuppert daran und weg war er. Das war natürlich nicht die feine englische Art. Der Vorteil aber war, dass ich gemerkt habe, dass ich wieder zurück ins falsche Muster gefallen bin. Er hat später dann auch gefressen, aber das Futter, welche er zu Beginn erhalten hat.

Die Fütterungsmenge liegt klar noch unter der vorgesehenen Menge. Mit Total 600 Gramm Futter für 3 Tiere, und da nicht jede Katze 200 Gramm frisst, ist es eh zu wenig. Könnte Suresh heute wiedermal wiegen, damit ich einen Vergleich habe, Rishi auch gleich dazu. Vielleicht hat er ja ein paar Gramm abgenommen, was ja nicht sooooooo tragisch wäre. Suresh muss sein Gewicht behalten, vom Anschauen her hat er dies auch. Trockenfutter gibt es immer noch, vereinzelt und spät abends. Gestern hat es zum Beispiel keines gegeben und die Jungs waren in der Nacht ruhig. Zumindest habe ich nichts gehört.

Mal schauen wie die nächsten Tage sind. Gemäss Internetseite katzen-fieber.de kann sich das mehrere Wochen hinziehen. Wir haben jetzt 12 Tage durch und die Erfahrungen sind durchaus positiv. Wenn man das zu Herzen nimmt, welche die dort schreiben, klappt das auch. Man muss einfach hart bleiben und das ist mir wirklich nicht immer leichtgefallen. Im Nachhinein hätte ich die Katzen zuerst wiegen sollen, damit ich eine Übersicht der Veränderung habe. Ich bin mir frohen Mutes und auch entspannter als zuvor. Kein, «er frisst dieses Futter nicht mehr, ich brauche ein neues» was dann wieder nicht gefressen hat. So ist auch die Beziehung zu Suresh und Rishi anders geworden, weil ich halt ihre Spielchen nicht mehr mitmache. Ok, manchmal nervt Suresh auch, weil er stundenlang!! Miauen kann und natürlich dann, wenn man es sich gemütlich gemacht hat. Ich hoffe, dass dies abnimmt und wenn nicht, naja, die Welt geht auch nicht unter deswegen. Ich hoffe einfach, dass meine Nachbarin nicht meint wir seien Tierquäler oder so, muss mal mit ihr sprechen 

Was meine Person angeht, ist das mit der Futterumstellung durch und werde diese Zusammenstellung, welche grösser geworden ist als gedacht, weiter updaten, vielleicht 1-2-mal die Woche. Aber eine Art Tagebuch zu führen hat geholfen, hat die eigenen Fehler welche man gemacht hat, aufgedeckt.

Ich möchte mich hier für die rege Teilnahme herzlich bedanken, offenbar haben viele hier mitgelesen vielleicht auch mitgelitten und mitgefiebert. Besten Dank.
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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#14 Beitragvon Wildkatze » 28.02.2016, 17:09

Hallo Groesi
toll habt ihr das gemacht, gratuliere :schnurr ich konnte das alles erst heute durchlesen und möchte Dir weiterhin Mut machen fürs Durchhalten. Ich mache das so mit Mac's NF, meine 6 Katzen fressen auch etwas zuwenig, sind aber älter und aktuell Wohnungskatzen... aber TF gibts nun selten oder im Fummelbrett.
Herzliche Grüsse
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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#15 Beitragvon Irene » 29.02.2016, 11:52

:winke

Ich lese hier immer interessiert mit und bewundere euch für eure Konsequenz. Es scheint, ihr seid auf dem richtigen Wege.
Bei meiner Snoopy habe ich das bisher leider noch nicht geschafft :a8. Bevor sie vor dem vollen Futternapf verhungert, lasse ich mich halt jeweils erweichen und streue ein paar Trofu-Bröckli oder Hefeflocken drüber :a17.

groesi hat geschrieben:Wie bereits hier schon geschrieben, haben wir nun folgende Geschmäcker zum verfüttern: Gans, Huhn, Rind, neu jetzt Lamm, Lachs und Truthahn, alles Defu. Nun bin ich verunsichert, ob ich da nicht wieder ein Fehler gemacht habe, sprich zuviel Geschmäcker. Hätte ich bei den "Grundsorten" bleiben sollen? Hätte eh vor gehabt, Truthahn Lamm und Lachs selten zu verfüttern, da nur in 100 gr. Schälchen.... Mach ich da was falsch? Wer kann mir das beantworten?

Ich hatte gehofft, dass hier jemand von den Ernährungsexpertinnen etwas dazu schreibt. So kann ich dir leider nur mit meiner bescheidenen Meinung dienen :a17.
Ich finde es besser, zwischen möglichst vielen Geschmäckern abzuwechseln. Es kann ja mal sein, dass die Rezeptur geändert wird oder es einen Lieferengpass gibt. So hat man doch die Möglichkeit, auf einen anderen Geschmack auszuweichen. Und so sind die Katzen nicht so festgefahren.
Aus diesem Grund würde ich persönlich sogar nach erfolgreicher Umstellung noch ein, zwei andere Marken dazu nehmen. Aber wie gesagt, ich bin keine Ernährungsexpertin, das ist nur meine persönliche Meinung.
Ein Haus ohne Katze ist wie ein Aquarium ohne Fisch.
Jean-Louis Hue

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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#16 Beitragvon groesi » 03.03.2016, 14:16

Zwischenbilanz

Zur Zeit läuft es wirklich gut. Gebe immer noch 200 Gramm um 6:00 Uhr, 200 Gramm um 17:30 Uhr und 200 Gramm zum Znacht. Wird praktisch immer alles gefressen, Resten nur noch ganz minimal. Habe mal versucht, 300 Gramm zu geben, musste aber 100 Gramm wieder entsorgen. Am Morgen lasse ich den Teller länger stehen als 30 Minuten, ungefähr 45 Min bis 1 Stunde. Suresh kann mit seinem Kanarienvogel-Magen nicht soviel Futter auf einmal aufnehmen.

Ein guter Nebeneffekt ist auch, dass die KaKlo nicht alle 14 Tage komplett gemacht werden müssen sondern neu alle 3 Wochen. Hochwertiges Futter sei Dank.
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Re: Eine Art Tagebuch für Futterzeit- und Sortenumstellung

#17 Beitragvon groesi » 12.03.2016, 12:58

Schon wieder sind es 10 Tage her, als ich hier die letzten News gepostet habe, die Zeit rennt.

Im grossen und ganzen läuft es eigentlich gut. So meistens zumindest. Ich muss im Anschluss mal googeln, ob es Uhren für Katzen gibt, vielleicht ein Lederarmband, würde sich noch schmuck machen. Suresh hat einfach keine Ahnung von den Zeiten her. Am morgen fressen die immer noch ihre 200 Gramm Futter, meistens bleibt nicht viel übrig (ausser heute Morgen, praktisch nichts gefressen). War den Morgen dann weg und jetzt wieder nach hause gekommen und eine riesen Szene von Suresh. Ich hab ihn dann freundlich angeschaut und ihm gesagt, erst in 5 wieder mein lieber. Hab ihm dann noch die Uhr erklärt aber eben, irgendwie wollte er das nicht checken.

Auch habe ich die letzten 2 Tagen mit dem Futterautomaten angefangen (um 23:00 Uhr gibt's Futter). Was mir an dem nicht passt ist, dass er, wenn mal die Klappen offen sind, das auch so bleibt. Auch diesem Grund haben die dann praktisch die ganze Nacht Futter zur Verfügung. Deshalb wohl auch keinen Hunger heute Morgen. Muss mir da noch was einfallen. Im April sind wir für ein paar Tage weg und dann kommt unsere Nanny zweimal am Tag, und ich möchte sie ja nicht überfordern mit der Bitte, ach komm doch 3x :)

Sonst wie gesagt alles beim alten, 3x 200 Gramm Futter, was eigentlich zu wenig wäre. Wenn ich mir zwar recht besinne, reicht das für Suresh, und Rishi, naja.... so 1-2 kg weniger würden ihm auch nicht schaden. Chandra sollte nicht dicker werden wegen den Hüften...... passt doch irgendwie.

Sollte jemand Tipps haben betreffend Futterautomat, welcher sich nach 30-40 Minuten wieder schliesst, nur her damit.

schöns Tägli
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