Wilde Hauskatze im Quartier

Vermisste / Zugelaufene Tiere

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FleaFlyFloh
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Wilde Hauskatze im Quartier

#1 Beitragvon FleaFlyFloh » 19.01.2018, 01:22

Hallo :winke

Vor bald einem Jahr, es war Anfang Frühling, tauchte bei uns in der Umgebung eine junge, rote Katze auf, die ich noch nie vorher gesehen hatte. Da ich selber mit Katzen zusammen wohne interessiere ich mich für die tierischen Nachbarn, und ich weiss eigentlich von allen Hunden & Katzen, wo sie zu Hause sind. Von den Meisten kenne ich auch Ihre Geschichte und bin regelmässig in Kontakt mit den Dosis und Tierfreunden im Quartier. Diese rote Katze konnte ich aber nirgends zuordnen. Wie die Fellnasen so sind, hatte auch sie bald jemanden ‘überzeugt’, ihr regelmässig Futter zu offerieren. Sie schien kein richtiges zu Hause zu haben. Dort wo Sie gefüttert wird ist den Dosis zwei Mal hintereinander ihr zweijähriger Kater spurlos verschwunden, und Sie haben über den wiederholten Verlust so gelitten, dass Sie keine enge Beziehung mehr eingehen wollen.

Schon im letzten Sommer brachte ich den Vorschlag, die Katze einzufangen und zu prüfen, ob Sie einen Chip trägt sowie ob kastriert oder nicht. Dazu der Hinweis auf Organisationen und ehrenamtliche Freiwillige, welche man in solchen Fällen informieren kann. Diese haben Lebendfallen und noch wichtiger, das Know-How dazu, wie man wilde Hauskatzen einfängt und behandelt, damit das möglichst tiergerecht und stressfrei abläuft. Leider hat sich aber niemand verantwortlich gefühlt. Ich selber habe in dem Frühling einen roter Kater vermisst und erst nach 4 Monaten wiedergefunden. Dazu kamen 2 Neuzugänge aus Spanien. So war auch bei mir recht viel los und das zugewanderte Büsi etwas aus dem Fokus gerückt.

Dies hat sich dann aber geändert, als meine Katzen immer öfter mit immer schwereren Kampfverletzungen nach Hause kamen. Das hat sich auch auf die Stimmung in der Gruppe ausgewirkt, untereinander wurde immer mehr gefaucht und gekämpft. Dabei wurde wohl manchmal der rote Garfield in der Wohnung mit dem fremden roten Katzi draussen verwechselt. Es hat sich so weit zugespitzt, dass Moritz draussen alle Katzen angegriffen hat und Garfield sich die ganze Zeit nur noch in der Wohnung versteckte. Das fremde Fellfudi kam immer näher, sein Revier wurde immer grösser und es hat oft mitten im Quartier in einem in Flies eingepackten grossen Blumentopf mit Palme übernachtet. Diesen Platz hat es sich wohl ausgesucht, weil die Dosis dort immer Trockenfutter für ihre Katze draussen stehen hatten. Zudem ist der Platz aber auch am sichersten vor dem Fuchs, der läuft nur sehr ungern mitten durch die Häuser. Jetzt musste ich mal aktiv werden, so konnte das nicht weitergehen.

Da die lieben Menschen, welche sich um jene Tiere kümmern, die kein so tolles Leben haben, sowieso schon dauernd mehr zu tun haben als der Tag lang ist, wollte ich das selber anpacken. Als erstes musste ein Foto von der Katze her.
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Damit wurde eine Fundmeldung auf der STMZ Webseite gemacht. Damit ist die Katze auch offiziell als Fundtier gemeldet (das macht die STMZ für Luzern). Hier zeigte sich aber bereits ein erstes Problem, ist es ein Kater oder eine Katze? Vom Verhalten und auch dem roten Fell her konnte es eigentlich nur ein unkastrierter Kater sein, aber in der Fundmeldung sollten nur ganz sichere Fakten stehen.

Dann musste eine Lebendfalle her, welche für Katzen geeignet ist. Diese muss vor allem auch gross genug sein, in einer zu kleinen Falle (z.B. für Marder) kann die zuschnappende Klappe der Falle einer Katze den Schwanz verletzen. Hier konnte die Katzenhilfe Luzern aushelfen und hat mir eine Falle ausgeliehen. Sie hat mich auch bei dem ganzen Vorhaben sehr kompetent beraten, vielen Dank nochmals. Nun sucht man sich einen guten Platz für die Falle. Ich habe mich für den Ort entschieden, wo die Katze regelmässig gefüttert wird. Natürlich habe ich die Leute zuerst gefragt, ob sie mit der Aktion einverstanden sind, ich Ihr Grundstück betreten und die Falle dort aufstellen darf. Nachdem das geklärt war, habe ich Wildkameras (Fotofallen) positioniert um zu sehen, was es hier alles zu fangen gibt. Dazu habe ich eine Kamera so platziert, dass mir mit etwas Glück ein Schuss in den Intimbereich gelingt, um die Frage m/w zu klären. Hier die Ergebnisse:
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Als Nebeneffekt haben die Fotos, vor allem das vom fressenden Fuchs, bewirkt, dass dort jetzt kein Futter mehr draussen rumsteht. Es wird jetzt nur noch gefüttert, wenn auch eine Katze da ist und was übrig bleibt wird wieder versorgt. So ist es auch besser, vor allem so nahe am Wald.
Dann habe ich mir einen guten Platz für die Falle ausgesucht, welchen ich auch von meiner Wohnung aus (ca. 250m Luftlinie) mit dem Fernglas gut überwachen kann. Die Falle wird zuerst für ein paar Tage einfach aufgestellt, ohne diese scharf zu machen. So kann sich das Büsi daran gewöhnen. Die Fallen riechen auch immer ganz interessant, weil damit schon so manches Fellfudi gefangen wurde, das dann auch in der Falle Pipi gemacht hat. Unter die Falle sollte in der kalten Jahreszeit eine Isolation, damit der/die ‘Gefangene’ nicht zu stark auskühlt. Dazu eignet sich Luftpolsterfolie (Vorteil: Wasserfest, Nachteil: Raschelt), Karton (nicht wasserfest dafür lieben es Katzen) oder in meinem Fall habe ich ein altes Badetuch genommen. Auch das Trittbrett für den Auslöser sollte man gleich von Anfang an mit einem Tuch abdecken, dazu eignet sich ein altes Handtuch sehr gut. So hab ich alles stehen lassen für ein paar Tage.
Als nächstes rief ich meiner Tierärztin an, um den kommenden Wildfang anzumelden und abzuklären, ob und wann das mit einer spontanen Kastration geht und wann ganz und gar nicht. Es bringt ja auch nichts, wenn ich die Katze fang und sie dann tagelang irgendwo einsperren muss, bis ein TA-Termin steht. Somit waren die Vorbereitungen abgeschlossen. Dank der Beobachtung mit den Fotofallen (und der Sichtung von etwa 2000 entstandenen Fotos) über mehrere Tage wusste ich, wann der Fuchs oder andere Katzis vorbeikommen und konnte somit die Falle ganz gezielt für unseren Kandidaten, der von den Leuten dort Fuchur genannt wird, scharf machen. Am Sonntagmorgen früh um 5 Uhr war es dann soweit, die Falle wurde mit einem Napf Thunfisch bestückt, der riecht richtig stark. Auf das Futter kamen noch Bachblüten-Antistress-Tropfen für Katzen. Dazu habe ich ein schwarzes Tuch bereitgelegt, damit auch jemand Anderes die Falle möglichst schnell abdecken kann, wenn eine Katze drin ist. Und dann die Falle scharf gemacht.
Ich musste gar nicht so lange warten, kurz vor Mittag hat die Falle zugeschnappt. Zwanzig Minuten später war ich bereits vor Ort und hab Fuchur abgedeckt, dadurch wurde er sofort ruhiger. Dank guter Vorbereitung und einer grossen Portion Glück ging mir das richtige Tier zum gewünschten Zeitpunkt in die Falle.
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Das kann aber auch ganz anders kommen, wenn es dumm läuft fängt man zuerst ein Huhn, eine andere Katze, einen Marder und ein paar Mäuse oder Ratten. Dadurch sollte man sich nicht entmutigen lassen, wer einmal in der Falle sass macht meistens den gleichen Fehler nicht so schnell wieder. Da müssen dann halt alle durch. Je besser man die Falle überwachen kann, umso weniger Stress müssen die Tiere ertragen. Das ist vor allem im Winter sehr wichtig, weil dann die wilden Tiere viel weniger Energie zur Verfügung haben und das zusammen mit der Kälte schnell gefährlich werden kann für das Tier. Anderseits ist der Winter wieder Ideal für so eine Aktion, die Katzen haben Hunger und kommen regelmässiger in die Nähe der Menschen. Am besten für die Kastration wild lebender Katzen ist die Zeit zwischen Oktober bis Dezember, da sind die Katzen normalerweise nicht rollig (Anöstrus) und sollten auch nicht mehr trächtig sein. Am sichersten ist man im Dezember, dass man keine trächtige oder rollige Katze fängt. Fuchur sollte vermehrungstechnisch kaltgestellt werden, bevor die Miezen dieses Jahr wieder locken.

Bei mir hab ich die Falle mitsamt Fuchur in ein abgetrenntes, verdunkeltes Zimmer gestellt und sowohl das Futter wie auch Wasser rein gestellt, immer noch mit dem Badetuch darunter. Da mir gesagt wurde, Fuchur kann man nicht anfassen und er hat schon ein paarmal zugebissen bei dem Versuch, wollte ich es nicht riskieren, ihn in dem Zimmer aus der Falle zu lassen und dann einen riesen Stress zu erleben, wenn ich ihn für den Transport zum TA in die Box packen muss. Bis am Abend durfte er noch essen und trinken, danach wurde das entfernt, damit er am nächsten Morgen nüchtern war für die OP. Er war sehr ruhig, hat keinen Muks gemacht und auch nicht randaliert in der Falle. Die überschüssige Flüssigkeit hat das Badetuch geschluckt, am Morgen musste ich nur gut lüften in dem Zimmer. Und natürlich haben die hier wohnhaften fünf Fellnasen den Braten im wahrsten Sinn des Wortes gerochen. Es wurde dauernd am Spalt unter der Tür geschnüffelt, ich hab Ihnen aber auch den in der Falle sitzenden Fuchur gezeigt und jeden ganz kurz in das Zimmer gelassen, einzeln und nacheinander. Mindestens Ihre Neugier musste befriedigt sein und zu sehen, dass er gefangen und somit ausser Gefecht ist hat eventuell geholfen, damit das Pack etwas ruhiger geschlafen hat in der Nacht. Dass er in der Wohnung ist haben sie eh gewusst, das ist unmöglich vor ihnen zu verheimlichen.
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Fuchur hat die Nacht gut überstanden, der Transfer in die Transportbox war kein Problem: Transportbox gegen die Wand gestellt, Klappe weg, dann die Falle mit der Stirnseite dagegen und den Schieber rausgezogen. Sofort war Fuchur in der dunkleren Transportbox. Dann das Türgitten von oben zwischen Falle und Box schieben, Falle weg und Türchen an die Box fummeln. Let’s go.
Die Tierärztin und die Praxisassistentinnen haben erst mal ganz verdutzt gekuckt: Der hat die Katze wirklich gefangen und bringt die jetzt! Wir einigten uns auf prüfen ob gechipt / kastriert. Wenn nicht, beides machen. Gründlicher Gesundheitscheck, wenn nötig mit Blutbild und/oder röntgen, was Sinn macht behandeln und ich komm ihn am Abend wieder holen.
Bereits kurz vor dem Mittag bekam ich den Anruf, er sei fertig und könne ab 15 Uhr abgeholt werden. Ich konnte um Fünf dort sein und habe einen frisch gechipten, frisch kastrierten Kater Fuchur zurück bekommen, 5.45 Kg schwer und FeLV negativ, der noch entwurmt und gegen Ohrmilben behandelt wurde.
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Ab nach Hause in das Katzenzimmer. Der Gute war noch ziemlich Grogi von der ganzen Aktion, er hatte ein Handtuch mit in der Box und ich hab ihn erst mal einfach so hingestellt für 2 Stunden. Auch die Truppe hat wieder alles mitbekommen natürlich. Das Zimmer wurde noch vorbereite, eine Katzenkiste und eine Schale Wasser sowie etwas TroFu platziert. Als ich dann das Türchen der TrapoBox geöffnet hab, wollte der Kleine gar nicht aus seiner Höhle. Musste er aber jetzt, er war wieder undicht, was gut riechbar war. Zum Glück kann man diese Plastikbox mittig trennen, und ich hab einfach die obere Hälfte entfernt. Wie der Blitz shoss der Meister auf ein hohes Tablar und hat sich klein gemacht. Er hat an dem Abend enorm viel getrunken und sowohl das TroFu wie auch extra offerierte Guzlisachen gefuttert. Sehr gutes Zeichen, ich konnte Ihm die Guzlis sogar direkt vor die Futterluke legen, ohne dass er aufgesprungen ist oder Angst gezeigt hat. Bis Mitternacht bin ich noch alle halbe Stunde nach Ihm gucken gegangen. Als er sich dann in ein Samtpfotenbettchen eingekringelt hatte, konnte auch ich und der Rest vom Pack pfusen gehen.

Das Frottierzeugs usw. musste natürlich sofort gewaschen werden. Zum Glück hab ich die Maschine in der Wohnung. Das 2h Programm musste her. Aber als ich die Sachen dann aufhängen wollte, hat das immer noch stark gerochen. Die vorwurfsvollen Blicke der Truppe waren überzeugend, das musste gleich alles nochmal eine Runde Karusell fahren. Guter Tipp, wascht nie was anderes mit, wenn ihr Katzenpipi auswaschen müsst, sonst stinkt nachher alles. Und eure Stubentiger werden das gar nicht mögen, wenn es vom gemeinsamen Feind kommt.
Fuchur hat brav geschlafen und sich nicht viel bewegt in der Nacht. Und er hat in das Kistchen gepinkelt, obwohl er das gar nicht kennt. War aber der einzige Ort im Zimmer, an dem man scharren kann und dass das Kistchen sonst fast ausschliesslich von einer spanischen Lady benutz wird hat wohl auch geholfen. Die Hormone sind ja nicht sofort weg aus dem Blut und müssen erst noch abgebaut werden, das kann bis zu 2 Wochen dauern.
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Ich hab ihm nochmal Trocken- sowie Nassfutter offeriert, aber er wollte nicht essen. Er hat einfach geschlafen und liess sich kaum stören. Bevor ich ihn nun wieder in die Freiheit entlassen konnte musste aber noch ein kleiner Verband am Vorderbei n von der Blutentnahme weg. Also die dicken Handschuhe angezogen und mich vorsichtig genähert. Doch Fuchur war entweder so fertig oder hatte da schon aufgegeben, ich konnte ihn am Kragen kraulen, über das Köpfchen streicheln und problemlos von seinem erhöhten Platz runternehmen. Auf dem Boden gesetzt liess er sich den Verband abfummeln ohne Gegenwehr. Danach hat er sich in einer Höhle aus Holz versteckt. Jetzt konnte ich ihn mitsamt der Höhle raus tragen und als er durch das Loch die Wiese gesehen hat ist er raus gehüpft und auf und davon. Am Mittag und auch am Abend ist er dann bereits wieder an seinem Fütterungsplatz aufgetaucht und hat nach seiner Portion verlangt.
Obwohl ich Fuchur wieder laufen gelassen habe ist er jetzt gechipt und auf mich eingetragen. Ihr fragt Euch vielleicht warum. Da sich niemand zuständig fühlt für ihn sehe ich mich wie ein Götti, wenn er mal verletzt gefunden wird und das Glück hat beim TA zu landen, dann kann man mir anrufen und ich kann erstmal für die Kosten aufkommen. So würde ihm am besten und am schnellsten geholfen. Das ist auch so mit den Leuten abgesprochen, die den Pelzbrocken täglich füttern. Das sie es nicht selber machen hat seine guten Gründe und dafür bin ich ja da. Wenn ihn jemand für sich beansprucht, was sehr unwahrscheinlich ist, bin ich sicher bereit, den Eintrag zu ändern. Aber ich kann auch entscheiden, dass ich das nicht will, wenn ich der Meinung bin, dass das kein guter Platz ist. Und obwohl man bei einem Kater recht einfach erkennen kann, ob er kastriert ist, ist das Chip auslesen nochmal ein kleines bisschen einfacher. Das geht auch direkt in der Falle oder der TrapoBox. Es gibt ja auch die Methode des Ohr kupierens, um kastrierte Katzen vor dem Stress einer zweiten Gefangenschaft zu bewahren. Aber das wollte ich nicht, es ist in der Schweiz eh nicht üblich. Fuchur ist so ein schöner, das wäre echt schade. Dazu blutet das wie verrückt, wenn es gemacht wird. Auch ist die Gefahr, dass er nochmals gefangen wird hier viel kleiner als zum Beispiel in Spanien. Da gehen ja auch andere auf Katzenjagt, die es nicht gut mit den Tieren meinen. Und ein markiertes Ohr würde ihn auch nicht davor bewahren, in die Falle zu tappen.
Bei uns einziehen könnte Fuchur schon, aber das muss er mit den 20 Samtpfoten ausmachen, die schon hier wohnen. Und ich denke, ich weiss, was die dazu sagen. Aber wer weiss, vielleicht wird er doch mal zum Freund :schnurr

Schweizerische Tiermelde Zentrale
https://www.stmz.ch/de/ Meldungsnummer 153660

Katzenhilfe Luzern
https://de-de.facebook.com/KatzenhilfeLuzern/
https://katzenhilfe-luzern.jimdo.com/

Infos zur Fortpflanzung von Katzen
https://www.svk-asmpa.ch/katze/geschlap/geschl2.htm

Wer mehr über meine Pfotenschar erfahren will (Anmeldung im Forum nötig)
http://www.katzenforum-schweiz.ch/phpBB2/viewtopic.php?f=3&t=16104
http://www.katzenforum-schweiz.ch/phpBB2/viewtopic.php?f=2&t=16363
Liebe Grüsse
Rainer

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Re: Wilde Hauskatze im Quartier

#2 Beitragvon Fluffy » 19.01.2018, 08:35

Was für eine Geschichte ! Es ist so schön wie du Dich darum gekümmert hast. Hut ab !

Lg - Fabienne

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Re: Wilde Hauskatze im Quartier

#3 Beitragvon Chicacat » 19.01.2018, 12:33

Wau, da hast du ja wiedermal eine Aktion gehabt.
Tadellos organisiert und hat tiptop geklappt - Jetzt wird der Fuchur sicher nicht mehr so kampfbereit sein.
Er passt eigentlich ganz gut zu deiner Sammlung :a1
Liebe Grüsse von Bubu und Manolo und ihrem Dosi Christine

"Für eine Katze gibt es keinen triftigen
Grund einem anderen Tier zu gehorchen,
auch wenn es auf zwei Beinen steht". Sarah Thomson

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Re: Wilde Hauskatze im Quartier

#4 Beitragvon Clothilde » 19.01.2018, 23:32

Klasse Aktion! Damit gibt es einen herrenlosen Kater weniger. Und wer weiss - wenn die Hormone nachlassen wird er auch nicht mehr so aggressiv sein - vielleicht mögen ihn Deine Fellfuddis dann auch....
Liebe Grüsse,

Annette mit Caruso, Brownie, Jinny und Linda
Stay strong, Waitukubuli!

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Re: Wilde Hauskatze im Quartier

#5 Beitragvon Filou F. » 22.01.2018, 19:19

So eine schöne Geschichte! Finde das hast du supi gemacht. :a24
Wieder etwas weniger Hormon-Stress im Quartier . :a2

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Re: Wilde Hauskatze im Quartier

#6 Beitragvon Mone » 22.01.2018, 20:24

wow, eine tolle Geschichte!
Danke, dass du dich um ihn so nachhaltig gekümmert hast, um diesen wunderschönen Kater :a1
Wenn nur mehr Menschen ein so grosses Herz hätten und den Mut und die Energie, um den vielen wilden Katzen zu helfen...
Wäre natürlich toll, wenn es nun nach der Kastration weniger Stress zwischen deinen und Fuchur gäbe!
Und wer weiss, vielleicht werden sie ja wirklich noch Freunde! :schnurr

Und vielen Dank für den Bericht und die Aufklärungen!
Gut, bei mir am Stadtrand im 2. OG schauen (leider) nicht so viele wilde Katzen vorbei... aber für den ein oder anderen sicher eine wertvolle Anregung!
Zuletzt geändert von Mone am 22.01.2018, 21:10, insgesamt 1-mal geändert.
Liebe Grüsse
Simone & Fanta & Hank

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Re: Wilde Hauskatze im Quartier

#7 Beitragvon budsol » 22.01.2018, 20:56

Riesen-DANKESCHÖN, dass Du nicht einfach weggeschaut hast, sondern für Fuchur gesorgt hast.
Ich hoffe, dass er ein langes glückliches Leben haben wird.
Gaby mit Ry-Anne, Joe Santa,Terza Luna, Tiaré Josée, Xenos, Umèo, Uomino, Yuki, Puschel, Lavinia & Betsy

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Re: Wilde Hauskatze im Quartier

#8 Beitragvon Fleur » 22.01.2018, 23:20

Ich schließe mich den Loben an. Sehr gut gemacht: exakt geplant, Glück gehabt, dem Kater geholfen, prima! LG Fleur

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Re: Wilde Hauskatze im Quartier

#9 Beitragvon Wildkatze » 23.01.2018, 14:23

:a4 so schön was Du da gemacht hast, herzlichen Dank dass Du dem wunderschönen roten Kater geholfen hast. Meine Däddy brauchte ja fast eine Woche bis sie in den Käfig ging als ich umgezogen war und das sind schon intensive Aktionen, vor allem bezüglich der Kontrolle. Die Dosi, bei welcher zwei Katzen verschwunden sind, kann nun evtl. doch erneut eine Bindung aufbauen, denn der Grund war wohl der starke Kater, der andere aus dem Revier verscheuchte. Hoffe dass er nun friedlicher wird und es im ganzen Gebiet bei dir richtig "Samtpfotig" zugeht. Scheue Frage.. wieviele Katzen hast Du nun, habe da wohl einige Neuzugänge verpasst... :schnurr
Herzensgrüsse
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Re: Wilde Hauskatze im Quartier

#10 Beitragvon FleaFlyFloh » 23.01.2018, 16:03

Danke Euch allen für das Lob. War auch selber ein bisschen stolz auf mich, als die Aktion durch war.

Ja, Beatrice, intensiv ist ein gutes Wort dafür. Zum einen bin ich bei solchen Aktionen, vor allem wenn es dabei um Lebewesen geht, emotional 100% dabei und zum anderen wie Du richtig sagst, die regelmässigen Kontrollen auch zu sehr später oder früher Stunde.
Die Dosi, bei welcher zwei Katzen verschwunden sind nacheinander, sind ja die Dosi von Mischa, der letzten April in der gleichen Nacht wie Garfield verschwunden ist. Fuchur ist unserer Meinung nach erst kurz nachher aufgetaucht, er sah erbärmlich aus und war noch ganz jung. Da war er noch keine ernsthafte Bedrohung für Mischa und Garfield, welche ziemlich genau 2 Jahre alt waren zu dem Zeitpunkt, topfit und gut genährt. Ich denke darum nicht, dass er damals am Verschwinden von Mischa und Garfield beteiligt war.
Mit mir wohnen fünf Fellnasen, macht Total 20 Samtpfoten: Die Geschwister Moritz, Lena und Garfield sowie Marina und Homero don Quijote de la Mancha aus Spanien.
Dazu ist Fuchur auf mich eingetragen jetzt und von Max hab ich immer noch den Impfausweis in der Schublade :mrgreen:
Liebe Grüsse
Rainer

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Re: Wilde Hauskatze im Quartier

#11 Beitragvon Wildkatze » 24.01.2018, 00:30

FleaFlyFloh hat geschrieben:
Mit mir wohnen fünf Fellnasen, macht Total 20 Samtpfoten: Die Geschwister Moritz, Lena und Garfield sowie Marina und Homero don Quijote de la Mancha aus Spanien.
Dazu ist Fuchur auf mich eingetragen jetzt und von Max hab ich immer noch den Impfausweis in der Schublade :mrgreen:


:a4 ok... ich las da 20 Samtpfoten :a25 und war mir nicht ganz sicher wie das denn nun gemeint war.

Alles Liebe euch allen :schnurr Du bist so ein toller Katzenmann :a2 wer weiss was für ein Seelchen als nächstes kommt
Herzliche Grüsse
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Re: Wilde Hauskatze im Quartier

#12 Beitragvon Chilli2011 » 24.01.2018, 12:13

Hallo Rainer,
Hut ab vor dir. Danke für die Geschichte. Scheust keine Kosten.
Wir sind immer noch auf der Suche einer ähnlichen Katze, wo vor Weihnachten spurlos verschwunden ist. Habe meinem Kollegen schon ein paar mal von dir erzählt. Das sie die Hoffnung nicht aufgeben dürfen das ihr Büsi plötzlich doch noch gefunden wird. Dein Garfield war ja auch 4 Monate weg.
lg. Theo

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Re: Wilde Hauskatze im Quartier

#13 Beitragvon FleaFlyFloh » 22.03.2018, 14:03

Wildkatze hat geschrieben:wer weiss was für ein Seelchen als nächstes kommt

Woher Beatrice das nur wusste? :a2
Liebe Grüsse
Rainer

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Re: Wilde Hauskatze im Quartier

#14 Beitragvon Wildkatze » 22.03.2018, 18:44

FleaFlyFloh hat geschrieben:
Wildkatze hat geschrieben:wer weiss was für ein Seelchen als nächstes kommt

Woher Beatrice das nur wusste? :a2


Deine Seele ist offen und spezielle Wesen werden dich wieder finden :schnurr :a1
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